Moll 7 add 11 (1–♭3–5–♭7–11); addierte Undezime.
Intervalle vom Grundton, die diesen Akkord und seine Töne bilden.
Tonleitern, die diese Akkordtöne enthalten und meist gut darüber funktionieren.
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Der Akkord moll7 add11 erweitert einen klassischen m7-Klang um die reine 11 (also die Quarte eine Oktave hoeher). Notiert wird meist 1-♭3-5-♭7-11. In der Praxis bedeutet das nicht zwingend, dass die 9 fehlen muss: je nach Stil kann sie enthalten sein oder bewusst weggelassen werden. Die 11 bringt eine offene, quartale Farbe in den Mollrahmen, ohne gleich die volle Dichte eines m11-Voicings zu erzwingen.
Kernstruktur: 1-♭3-5-♭7-11. In Cm7(add11) ist die 11 der Ton F ueber C. Funktional bleibt die m7-Identitaet ueber ♭3 und ♭7 klar verankert.
Sehr haeufig auf ii-Stufen mit offenen Voicings, in Neo-Soul- und R&B-Comping, in modernem Pop fuer schwebende Mollpads und in Arrangements, die Bewegung brauchen ohne maximalen Extensions-Druck.
In dichten Texturen kannst du Quinte oder Terz reduzieren, um Platz zu schaffen. Wichtig ist, dass die ♭7 hoerbar bleibt, damit der Akkord nicht zu einem unklaren sus-Cluster wird.
Hoere gezielt m7 plus 11-Farbe: ein Mollgrundcharakter mit offenem Quart-Impuls im oberen Bereich.
| Interval | semitones | Note | ||
|---|---|---|---|---|
| 0 | Ais | |||
| 3 | Cis | |||
| 7 | Eis | |||
| 10 | Gis | |||
| 17 | Dis |