Dominant 13 mit ♯9; warme Weite plus schaerfere Alterationsspannung.
Intervalle vom Grundton, die diesen Akkord und seine Töne bilden.
Tonleitern, die diese Akkordtöne enthalten und meist gut darüber funktionieren.
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Der 13♯9-Dominantakkord vereint zwei gegensaetzliche Farben: die breite Waerme der 13 und die scharfe Reibung der ♯9. Die Dominantfunktion bleibt eindeutig, aber der Charakter wird bissiger und expressiver als bei einer normalen 13.
Praktische Formel: 1-3-5-♭7-♯9-13. In C ergibt sich z. B. C-E-G-B♭-D♯-A. In Voicings tragen 3 und ♭7 die Funktion; ♯9 und 13 definieren die eigentliche Farbspannung.
Ideal, wenn ein Standarddominant zu brav wirkt, aber ein komplett alterierter Akkord zu dicht klingt. Sehr brauchbar in modernem Jazz, Fusion, Gospel und spannungsreicher Filmmusik.
3 und ♭7 stabil halten, ♯9 und 13 in getrennten Lagen platzieren. Bei Klangdichte zuerst innere Toene reduzieren. Eine chromatische Aufloesung der ♯9 wirkt besonders ueberzeugend.
Im Vergleich zu 13 klingt 13♯9 dringlicher. Im Vergleich zu 7♯9 wirkt er breiter und harmonisch voller.
| Interval | semitones | Note | ||
|---|---|---|---|---|
| 0 | As | |||
| 4 | C | |||
| 7 | Es | |||
| 10 | Ges | |||
| 15 | H | |||
| 21 | F |