Dur 7 ♯9 ♯11 (1–3–5–7–♯9–♯11); dichte Alterationen.
Intervalle vom Grundton, die diesen Akkord und seine Töne bilden.
Tonleitern, die diese Akkordtöne enthalten und meist gut darüber funktionieren.
Öffnen Sie die App und starten Sie Ihr tägliches Training!
Verfügbar für Android und iOS
Öffnen Sie die App und starten Sie Ihr tägliches Training!
Verfügbar für Android und iOS
Der Akkord Durmaj7 ♯9 ♯11 kombiniert einen stabilen maj7-Kern mit zwei stark chromatischen Erweiterungen: ♯9 und ♯11 (gedanklich 1-3-5-7-♯9-♯11). Das ist kein alltaeglicher diatonischer Standardklang, sondern eher eine komponierte Farbstruktur fuer moderne Harmonik. Der Effekt: oben sehr hell, scharf und spannungsreich, unten weiterhin durch den maj7-Rahmen geerdet.
Ausgangspunkt ist maj7; danach kommen ♯9 und ♯11 als gezielte Farbschicht dazu. Welche Reibungen zuerst wahrgenommen werden, haengt stark von Register und Voicing-Verteilung ab.
Typisch in Filmmusik fuer kurze dramatische Spitzen, in modernem Jazz fuer Reharmonisationen auf statischen Durzentren und in experimenteller Pop-Produktion mit bewusst chromatischer Oberflaeche.
Voicing eher ausduennen: Quinte ggf. weglassen, ♯9 und ♯11 in getrennte Register legen und die grosse Septime klar fuehren, damit die Grundidentitaet erkennbar bleibt.
Trainiere den Kontrast aus maj7-Stabilitaet und scharfen chromatischen Obererweiterungen. Dieses Nebeneinander von Ruhe und Reibung ist das Kernmerkmal des Klangs.
| Interval | semitones | Note | ||
|---|---|---|---|---|
| 0 | H | |||
| 4 | Dis | |||
| 7 | Fis | |||
| 11 | Ais | |||
| 15 | Cisis | |||
| 18 | Eis |