Dominant 9 mit ♯11; Lydisch-helle Obertonfarbe auf None-Basis.
Intervalle vom Grundton, die diesen Akkord und seine Töne bilden.
Tonleitern, die diese Akkordtöne enthalten und meist gut darüber funktionieren.
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Praxisformel: 1-3-5-♭7-9-♯11 (Quinte oft entbehrlich). In C9♯11 z.B. C-E-B♭-D-F♯. Die Leittoene 3/♭7 sichern die Funktion, 9/♯11 formen den Charakter.
Der Klang ist glanzvoll, weit und richtungsstark. Gegenueber normalem 9 wirkt er farbiger; gegenueber dunkleren Alterationen bleibt er oft luftiger.
Haefig auf V-Stufen in Jazz, Fusion, Neo-Soul und moderner Popharmonik, besonders wenn melodische Linien die ♯11 tragen oder Dominantpedale nicht zu "dunkel" klingen sollen.
3-♭7 stabil fuehren, 9 und ♯11 im oberen Register platzieren und enge Stapelung in der Mittelage vermeiden. Wird es hart, erst spacing oeffnen statt Extensions zu streichen.
Die Dominantfunktion bleibt erhalten, aber mit melodisch breiterer Oberflaeche. Die ♯11 foerdert oft Linienbewegung nach oben oder seitwaerts statt nur klassischer Halbtonauflösung.
Hoere die Kombination Terz + ♯11 als helle Signatur und die None als Weite ueber der ♭7.
| Interval | semitones | Note | ||
|---|---|---|---|---|
| 0 | Es | |||
| 4 | G | |||
| 7 | B | |||
| 10 | Des | |||
| 14 | F | |||
| 18 | A |