Dur ♯4; Lydisch-Färbung.
Intervalle vom Grundton, die diesen Akkord und seine Töne bilden.
Tonleitern, die diese Akkordtöne enthalten und meist gut darüber funktionieren.
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Das Symbol Dur ♯4 (oft als Kurzform fuer lydisch gepraegte Durharmonik) hebt die erhoehte vierte Stufe ueber einem Dur-Klang hervor. Je nach Notationsstil kann damit ein Durakkord mit ♯11-Farbe, eine modale Lydian-Setzung oder ein konkretes Voicing gemeint sein, das ♯4/♯11 betont, ohne alle Erweiterungen auszuschreiben. Die genaue Lesart ist deshalb kontextabhaengig: Bassbewegung und Umgebung bestimmen, ob das Ohr eher add♯11, maj7(♯11) oder einen lydischen Zielklang auf IV hoert.
Konzeptioneller Kern: grosse Terz plus erhoehte Quarte/♯11 ueber dem Grundton. In C-Dur ♯4 entspricht die ♯4 dem Ton F♯ gegen C.
Typisch in Filmmusik fuer "schwebende" Helligkeit, in Jazz-Voicings mit lydischer Farbe und in moderner Pop-Produktion auf I- oder IV-Flaechen.
Halte die Dur-Terz klar, setze die ♯11 eher hoeher im Register und vermeide dichte Mittelregister-Cluster. Wenn du Richtung erzeugen willst, loese die ♯11 schrittweise weiter.
Achte auf die Dur-Qualitaet mit lydischem Tritonusreiz durch die erhoehte vierte Stufe relativ zum Grundton oder zur Quinte.
| Interval | semitones | Note | ||
|---|---|---|---|---|
| 0 | F | |||
| 4 | A | |||
| 7 | C | |||
| 11 | E | |||
| 18 | H |