Dominant 9 mit sus4; sus-Offenheit plus None-Breite.
Intervalle vom Grundton, die diesen Akkord und seine Töne bilden.
Tonleitern, die diese Akkordtöne enthalten und meist gut darüber funktionieren.
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Der Akkord Dominant 9sus4 verbindet die offene sus4-Farbe mit der Weite einer None ueber dem Dominant-7-Rahmen. Er behaelt den schwebenden Charakter von sus-Harmonik, klingt aber groesser und moderner als 7sus4.
Praxisformel: 1-4-5-♭7-9 (die Terz ist zunaechst ausgesetzt; die Quinte kann entfallen). In C9sus4 etwa C-F-G-B♭-D. Wichtig sind klare 4, ♭7 und 9.
Der Klang ist offen, groovig und richtungsbereit. Gegenueber 7sus4 wirkt er breiter; gegenueber voll definierter Dominante bleibt die Dur/Moll-Terzfrage laenger offen.
Typisch auf Dominantpedalen, in sus-zu-7-Bewegungen, in modalem Blues, Funk/Fusion-Grooves, Gospel-Vamps und moderner Popharmonik mit langer Vorbereitungsphase.
4 und ♭7 klar halten, 9 oberhalb der ♭7 platzieren und tiefe Ballungen vermeiden. Wird es zu dicht, zuerst die Quinte weglassen; fuer klassische Aufloesung die 4 zur 3 fuehren.
Der Akkord bleibt Dominantbereich, erweitert aber melodische und innere Bewegungsmoeglichkeiten. Die sus4 verschiebt die eindeutige Terzdefinition zeitlich nach hinten.
Achte auf sus4-Offenheit plus None ueber der ♭7. Im Vergleich zu 7sus4 klingt 9sus4 hoerbar weiter und moderner.
| Interval | semitones | Note | ||
|---|---|---|---|---|
| 0 | Ges | |||
| 5 | Ces | |||
| 7 | Des | |||
| 10 | Fes | |||
| 14 | As |