Moll add4 (1–♭3–4–5); Quarte addiert.
Intervalle vom Grundton, die diesen Akkord und seine Töne bilden.
Tonleitern, die diese Akkordtöne enthalten und meist gut darüber funktionieren.
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Der Akkord Moll add4 fuegt der Moll-Triade eine reine Quarte hinzu: 1-♭3-4-5. Sein Profil entsteht aus dem gleichzeitigen Auftreten von kleiner Terz und Quarte - eine nahe, ausdrucksstarke Reibung zwischen Mollidentitaet und leichter Sus-Anmutung.
Aus Moll-Dreiklang plus Stufe 4. In Cm(add4) ist ein typischer Satz C-E♭-F-G. Weil ♭3 und 4 direkt benachbart sind, entscheidet die Lage ueber weich oder hart wirkenden Klang.
Der Sound ist intim, leicht gespannt und modal. Gegenueber einfachem Moll wirkt er offener; gegenueber Sus-Akkorden bleibt die Mollfarbe klarer erhalten.
Haefig in modernem Songwriting, Indie/Folk-Harmonik, Jazz-Reharmonisation und Filmtexturen, wenn Moll nicht abgeschlossen, sondern offen gefuehrt werden soll.
Offene Voicings nutzen, ♭3 und 4 registral trennen und bei Bedarf die Quinte weglassen. Oktavversatz macht den Akkord oft deutlich lesbarer.
Moll(add4) ist meist eine lokale Farbvariante von i oder iv statt eigener Funktionsklasse. Aufloesung 4 zu ♭3 oder bewusstes Halten der 4 erzeugt starke Ausdrucksbewegung.
Hoere einen Moll-Kern mit naher Quart-Reibung. Der Vergleich Moll-Dreiklang vs Moll(add4) praegt die Zusatzspannung schnell ein.
| Interval | semitones | Note | ||
|---|---|---|---|---|
| 0 | Gis | |||
| 3 | H | |||
| 5 | Cis | |||
| 7 | Dis |