Die uebermaessige Septime (A7) umfasst 12 Halbtone. Sie ist eine erweiterte Septime und enharmonisch der Oktave gleich, bleibt aber funktional eine Septime.
Aufbau und Schreibweise
A7 entsteht durch Erhoehung einer grossen Septime um einen Halbton, etwa C-His. Auch wenn sie wie P8 klingt, kennzeichnet die Schreibweise eine erweiterte Septimfunktion. Diese Differenz ist theoretisch bedeutsam.
Harmonische und melodische Verwendung
In einfacher Harmonik ist A7 selten, erscheint aber in fortgeschrittener Chromatik und enharmonischer Umdeutung. Melodisch markiert sie eine extreme Leittonerweiterung. Ihr Hauptnutzen ist praezise Notation.
Beispiele
- Chromatische Schreibweisen mit His als erhöhter Septime
- Enharmonische Neuinterpretation bei Modulationen
- Theorievergleiche zwischen A7- und P8-Funktion
In der Praxis
Uebe A7 als notierte Septime und nicht nur als Oktavklang. Vergleiche C-His mit C-C, um Funktion und Klanggleichheit zu trennen. Das verbessert fortgeschrittene Notationssicherheit.
