Lernen Sie Musiktheorie mit Sonid
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    Lernen Sie Musiktheorie mit praktischen Tools, geführten App-Ubungen und einem vollständigen Nachschlagewerk für Akkorde, Tonleitern, Noten, Intervalle und Modi.

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    Ais Lydisch Dominant Pentatonik

    Fünftönige Tonleiter bestehend aus 1, 3, ♯4, 5 und ♭7, für Soli über Dominant-7♯11-Akkorde mit hellem, modernem und anspruchsvollem Jazz-Fusion-Sound.


    Gitarrendiagramme

    Welche Intervalle und Noten gibt es in der Ais Lydisch Dominant Pentatonik-Skala?

    Intervalle vom Grundton, die diese Tonleiter Schritt für Schritt aufbauen.

    Welche Akkorde können Sie auf der Skala Ais Lydisch Dominant Pentatonik spielen?

    Diatonische Akkorde auf jeder Stufe dieser Tonleiter.

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    Entdecke Skalen mit vielen gemeinsamen Tönen und vergleiche, wie ein anderes tonales Zentrum den Klang verändert.

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    Die lydisch-dominante Pentatonik ist eine anspruchsvolle fünftönige Tonleiter, die die helle, „sphärische“ Qualität des lydischen Modus mit dem bluesigen Charakter des mixolydischen Modus verbindet. Sie ist ein kraftvolles Werkzeug, um Dominantakkorde mit einer übermäßigen Quarte (♯4) zu skizzieren und verleiht Standard-Harmonien einen modernen Jazz-Fusion-Touch.

    Konstruktion und Formel

    Die lydisch-dominante Pentatonik besteht aus der 1., 3., ♯4., 5. und ♭7. Stufe. Diese Struktur fängt den Kern eines Dominantakkords ein, während die ♯4 als charakteristischer Farbton des lydisch-dominanten Sounds hinzugefügt wird.

    In C lauten die Töne: C–E–F♯–G–B (Bb).

    Die Intervallformel lautet: 1–3–♯4–5–♭7.

    Diese Konfiguration ist äußerst effektiv, da sie das „Gerüst“ eines Dominantakkords (1-3-♭7) mit der markantesten Spannung des Modus kombiniert.

    Musikalische Verwendung

    Diese Tonleiter ist ein Favorit im modernen Jazz und Fusion für Soli über Dominant-7♯11-Akkorden. Sie bietet einen kontrollierten „Outside“-Sound, der perfekt über IV7-Akkorden im Major Blues oder dem V7-Akkord im melodischen Moll-Kontext funktioniert.

    In der Filmmusik wird sie eingesetzt, um ein Gefühl von „geheimnisvollem Staunen“ oder hochenergetischer Spannung zu erzeugen. Sie klingt aggressiver als eine Standard-Lydisch-Leiter, aber exotischer als eine einfache Mixolydisch-Leiter.

    Beispiele

    • Solo-Spiel über einen C7♯11-Akkord, um die ♯11-Spannung hervorzuheben.
    • Moderne Fusion-Riffs, die das Tritonus-Verhältnis zwischen 1 und ♯4 betonen.
    • Licks über einem II7-Akkord (wie D7 in C-Dur) für ein sekundäres Dominant-Feeling.
    • Erzeugen „schimmernder“ Dominant-Texturen in der zeitgenössischen Jazz-Improvisation.

    In der Praxis

    Um den Charakter zu hören, spiele einen Standard-C7-Akkord und füge den Ton F♯ hinzu. Achte darauf, wie der Klang sofort „offener“ und weniger traditionell wird. Die ♯4 sorgt für einen wunderschönen Moment der Schwebe.

    Nutze die ♯4 (F♯) beim Solieren als primären Farbton. Sie erzeugt eine markante Dissonanz, die sich natürlich zur 5 (G) auflöst. Setze die ♭7 (B) auf die schweren Taktzeiten, um die dominante Identität der Linie zu festigen.

    IntervalsemitonesNote
    0Ais
    4Cisis
    6Disis
    7Eis
    10Gis
    Reine Prime
    Große Terz
    Übermäßige Quarte
    Reine Quinte
    Kleine Septime
    Ais 5
    Ais 7
    Ais 7♭5
    Ais 7no5
    Ais M
    Ais M♭5