Lernen Sie Musiktheorie mit Sonid
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    Lernen Sie Musiktheorie mit praktischen Tools, geführten App-Ubungen und einem vollständigen Nachschlagewerk für Akkorde, Tonleitern, Noten, Intervalle und Modi.

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    D Ubermassig

    Symmetrische sechsstufige Tonleiter (1, ♯2, 3, 5, ♯5, 7), die Dur- und übermäßige Dreiklänge für einen hellen, geheimnisvollen und schimmernden Jazz-Sound mischt.


    Gitarrendiagramme

    Klavierdiagramme

    Notenbild

    Welche Intervalle und Noten gibt es in der D Ubermassig-Skala?

    Intervalle vom Grundton, die diese Tonleiter Schritt für Schritt aufbauen.

    Welche Akkorde können Sie auf der Skala D Ubermassig spielen?

    Diatonische Akkorde auf jeder Stufe dieser Tonleiter.

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    Übermäßige Tonleiter ist eine hexatonische, symmetrische Tonleiter, die aus der Abfolge übermäßiger Dreiklänge aufgebaut ist. Ihr Klang ist schwebend und instabil und entsteht durch große Terzbeziehungen mit dazwischenliegenden Halbtonschritten. Das Ergebnis ist ein harmonisches Feld zwischen Symmetrie und Spannung, das häufig im modernen Jazz, in der Filmmusik und in der improvisierten Musik verwendet wird.

    Aufbau und Formel

    Die übermäßige Tonleiter besteht aus zwei übermäßigen Dreiklängen im Abstand einer kleinen Terz. In C bedeutet das die Kombination von C übermäßig (C–E–G♯) und E♭ übermäßig (E♭–G–H).

    Das Ergebnis ist die Tonfolge: C–E♭–E–G–G♯–H.

    Die Intervallstruktur lautet 1–♭3–3–5–♯5–7 und ist vollständig symmetrisch aufgebaut: kleine Terz – Halbton – kleine Terz – Halbton – kleine Terz – Halbton.

    Diese Symmetrie verhindert ein klares tonales Zentrum: Die Tonleiter löst sich nicht auf, sondern bleibt intern ausgewogen und schwebend.

    Musikalische Verwendung

    Die übermäßige Tonleiter wird häufig über Dominantakkorde mit ♯5 (z. B. V7♯5) verwendet oder in modalen Kontexten, in denen kontrollierte Spannung und harmonische Mehrdeutigkeit gefragt sind. Im modernen Jazz kann sie auch über statischen Harmonien oder erweiterten Dominanten eingesetzt werden.

    Wichtige Strukturtonstufen sind E (3), G (5), G♯ (♯5) und H (7), da sie die zugrunde liegenden übermäßigen Dreiklänge klar definieren. Bewegungen zwischen diesen Tönen erzeugen den charakteristischen Schwebezustand der Tonleiter.

    Beispiele

    • Jazz-Improvisation über Dominantakkorde mit ♯5 oder erweiterten Alterationen.
    • Filmmusik und Game-Soundtracks mit schwebender, surrealer Harmonik.
    • Moderne Kompositionen auf Basis symmetrischer Tonsysteme.
    • Vergleichsstudien mit Ganzton- und verminderter Tonleiter.

    Praktische Anwendung

    Zum Erlernen der übermäßigen Tonleiter werden zunächst die beiden übermäßigen Dreiklänge isoliert und anschließend durch Halbtonschritte verbunden. Dadurch wird die innere Symmetrie besser hörbar als bei rein linearer Betrachtung.

    In der Improvisation kann man von den Akkordtönen eines Dominantakkords (E und H über C7) ausgehen und dann zu G♯ und E♭ erweitern, um Farbe und Spannung hinzuzufügen. Die Wirkung entsteht weniger durch lineare Bewegung als durch das gezielte Hervorheben der Symmetrie.

    In der Komposition funktioniert die übermäßige Tonleiter besonders gut, wenn die Harmonie nicht eindeutig aufgelöst wird, sondern zwischen Zentren im Abstand einer kleinen Terz schwebt.

    IntervalsemitonesNote
    0D
    3Eis
    4Fis
    7A
    8Ais
    11Cis
    Reine Prime
    Übermäßige Sekunde
    Große Terz
    Reine Quinte
    Übermäßige Quinte
    Große Septime
    D 5
    D +add♯9
    D M
    D M7♭6
    D aug
    D m
    D m♯5
    D m/ma7
    D mMaj7♭6
    D maj7
    D maj7♯5
    D m♭6M7