Die unverzichtbare fünftönige Tonleiter für Blues, Rock und Metal, bestehend aus 1, ♭3, 4, 5 und ♭7, zur Erzeugung gefühlvoller, rauer und wirkungsvoller Melodien.
Intervalle vom Grundton, die diese Tonleiter Schritt für Schritt aufbauen.
Diatonische Akkorde auf jeder Stufe dieser Tonleiter.
Entdecke Skalen mit vielen gemeinsamen Tönen und vergleiche, wie ein anderes tonales Zentrum den Klang verändert.
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Die Moll-Pentatonik ist die ikonischste Tonleiter der modernen Musikgeschichte. Berühmt für ihren rohen, gefühlvollen und kantigen Charakter, ist sie das grundlegende Werkzeug für Gitarristen und Sänger in Blues, Rock, Metal und R&B und bietet einen kraftvollen Sound, der sich in jedem Mix durchsetzt.
Die Moll-Pentatonik leitet sich von der natürlichen Moll-Tonleiter ab, indem die 2. und 6. Stufe entfernt werden. Durch das Weglassen dieser Stufen vermeidet die Tonleiter die „reibenden“ Halbtonintervalle, was zu einer schlanken, wirkungsvollen fünftönigen Struktur führt.
In A lauten die Töne: A–C–D–E–G.
Die Intervallformel lautet: 1–♭3–4–5–♭7.
Diese Konstruktion basiert auf einem Fundament aus kleinen Terzen und Ganztonschritten, was eine offene harmonische Landschaft schafft, die bei der Improvisation unglaublich einfach zu handhaben ist.
Diese Tonleiter ist die ultimative Wahl für Blues- und Rock-Soli. Da sie die ♭3 und ♭7 enthält (die „Blue Notes“), klingt sie von Natur aus aggressiv und dennoch melodisch. Sie ist auch die primäre Tonleiter für Heavy-Metal-Riffs und Funk-Grooves.
Im Jazz nutzen Musiker sie, um komplexe harmonische Wechsel zu vereinfachen oder um anspruchsvollen Akkordfolgen eine „bluesige“ Note zu verleihen. Es ist praktisch unmöglich, einen „falschen“ Ton zu spielen, wenn man diese Tonleiter über einem Moll-Akkord verwendet.
Übe die Tonleiter, indem du dich auf die Beziehung zwischen dem Grundton und der kleinen Terz (♭3) konzentrierst. Dieses Intervall verleiht der Tonleiter die „traurige“ oder „fiese“ Qualität, die ihre Stimmung definiert.
Versuche beim Solieren, die Quarte (D) leicht in Richtung der Quinte (E) oder die ♭7 (G) in Richtung des Grundtons zu „ziehen“ (Bending). Diese physische Manipulation der Töne verleiht der Moll-Pentatonik ihre ausdrucksstarke, fast menschliche Gesangsqualität.
| Interval | semitones | Note | ||
|---|---|---|---|---|
| 0 | Ges | |||
| 3 | Bes | |||
| 5 | Ces | |||
| 7 | Des | |||
| 10 | Fes |