Dominant 9 ohne Quinte; None-Klarheit mit schlankerer Mitte.
Intervalle vom Grundton, die diesen Akkord und seine Töne bilden.
Tonleitern, die diese Akkordtöne enthalten und meist gut darüber funktionieren.
Öffnen Sie die App und starten Sie Ihr tägliches Training!
Verfügbar für Android und iOS
Öffnen Sie die App und starten Sie Ihr tägliches Training!
Verfügbar für Android und iOS
Dominant 9 ohne Quinte ist vor allem eine Voicing-Entscheidung: Die Dominantfunktion bleibt erhalten, aber die reine Quinte wird weggelassen, um das Mittelregister zu entlasten. Entscheidend sind 3 und ♭7; die None erweitert den Klang nach oben.
Kernformel: 1-3-♭7-9 (5 bewusst ausgelassen). In C9(no5) z.B. C-E-B♭-D. Die fehlende Quinte wird meist durch Basskontext oder Gehoererwartung mitgedacht.
Der Sound ist klar, offen und weniger mittig dicht als ein kompletter 9er-Stack. Gegenueber vollem 9 klingt die Funktion gleich, aber die Textur transparenter.
Typisch in Jazz-Comping, Pop-Keyboards, Bläsersätzen und Neo-Soul-Pads, wenn die Quinte nur doppeln wuerde oder den Bereich zwischen Guide-Tones und Extensions zu voll macht.
3-♭7 als Fuehrungstoene sichern, None oben platzieren und enge Verdopplungen nahe dem Grundton vermeiden. Wird es dicht, zuerst Quinte und Root-Doublings streichen.
Harmonisch entspricht es weiterhin einem Dominant-9. "No5" beschreibt in erster Linie Klanggestaltung und Registerkontrolle, nicht eine neue Funktionsklasse.
Es muss weiterhin eindeutig nach None-Dominante klingen. Falls nicht, fehlen meist 3 oder ♭7, oder sie sind verdeckt gesetzt.
| Interval | semitones | Note | ||
|---|---|---|---|---|
| 0 | E | |||
| 4 | Gis | |||
| 10 | D | |||
| 14 | Fis |