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    Gis Moll mit Sexte und None

    Moll-Akkord mit Sexte und None (1–♭3–5–6–9); eine hochstabile, nicht-auflösende Moll-Erweiterung, die durch das Weglassen der Septime und das Hinzufügen der Sexte und Neunte einen schimmernden, dorisch gefärbten Klang erzeugt.

    minorm69-69

    Ähnliche Akkorde

    Gitarrendiagramme

    Welche Intervalle und Noten gibt es im Akkord Gis Moll mit Sexte und None?

    Intervalle vom Grundton, die diesen Akkord und seine Töne bilden.

    Zu welchem ​​Modus gehört Gis Moll mit Sexte und None?

    Übergeordnete Tonleitern und Stufen, auf denen dieser Akkord diatonisch vorkommt.

    Welche Tonleitern können Sie auf dem Akkord Gis Moll mit Sexte und None spielen?

    Tonleitern, die diese Akkordtöne enthalten und meist gut darüber funktionieren.

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    Der Moll-Akkord mit hinzugefügter Sexte und Neunte (m6/9) — im musikalischen Alltag und Musikerslang schlicht als Moll-Sechs-Neun-Akkord bezeichnet — repräsentiert eine der stabilsten und atmosphärischsten Erweiterungen der Moll-Tonalität. Indem eine große Sexte und eine große Neunte an einen Moll-Dreiklang angefügt werden, während die Septime vollständig umgangen wird, verliert der Akkord die typische funktionale Auflösungstendenz klassischer Moll-Verbindungen. Das Ergebnis ist ein hochgradig konsonanter, in sich ruhender Klang mit einem einzigartigen akustischen Schimmer. Er bietet eine anspruchsvolle Alternative zum traditionellen Moll-Dreiklang oder Moll-Septakkord in Jazz, Bossa Nova und Filmmusik.

    Konstruktion & Akustisches Profil

    Intervall-Formel: 1 - ♭3 - 5 - 6 - 9
    • In Cm6/9 (C-Moll mit Sexte und Neunte): Die primären Töne sind C - E♭ - G - A - D.
    • Das Fehlen der Septime: Die Sexte beizubehalten, während die Septime ausgeschlossen wird, ist eine entscheidende strukturelle Entscheidung. In einem Standard-Moll-Septakkord führt die ♭7 eine unterschwellige, bluesige Spannung oder das Verlangen nach einer Auflösung hin zu einem Dominantakkord ein. Durch das vollständige Weglassen der Septime verschwindet diese akustische Reibung, sodass die große Sexte und die große Neunte als friedliche, stabile Farbtöne über der Mollterz existieren können.
    • Akustische Eigenschaften: Der Akkord erreicht ein Paradoxon von "kühler Stabilität". Er enthält eine Mollterz, die ein dunkles, introspektives Fundament bildet, wird jedoch von zwei sehr hellen, großen Intervallen (Sexte und Neunte) eingerahmt. Diese spezifische Kombination erzeugt eine offene, glockenartige Resonanz, die sich gleichzeitig melancholisch und erleuchtet anfühlt – völlig frei von internen Tritonus-Spannungen.

    Harmonische Verwendung & Kontextuelle Funktion

    Der Akkord fungiert in erster Linie als statisches harmonisches Ziel oder als hochgradig stilisierter Ruhepunkt, anstatt eine Progression spürbar voranzutreiben:

    • Die finale Tonika: In Jazz-Balladen, im Hard Bop und in anspruchsvollen Arrangements wird dieser Akkord häufig als absoluter Schlussakkord für ein Stück in einer Moll-Tonart gewählt (die Im6/9). Er sorgt für ein überzeugendes Gefühl des Endes, ersetzt jedoch die kahle Unerbittlichkeit eines einfachen Moll-Dreiklangs durch eine nachklingende, nostalgische und filmische Wärme.
    • Modale Vamps: Dieser Akkord ist ein grundlegendes Werkzeug für das Schreiben im Modal Jazz und in der Bossa Nova. Da er zu keiner unmittelbaren Auflösung drängt, kann ein einzelner m6/9-Akkord über lange Strecken als statischer Klangteppich gehalten werden, wodurch sich eine Melodie frei darüber entfalten kann, ohne das Ohr des Zuhörers jemals zu ermüden.
    • Der dorische Rahmen: Der Akkord verkörpert perfekt die Essenz der dorischen Tonleiter. Die Einbindung der natürlichen Sexte hebt direkt das charakteristische Intervall hervor, das Dorisch von der dunkleren äolischen Skala (natürliches Moll) unterscheidet, was den Akkord zur ultimativen Abkürzung macht, um genau diese modale Färbung zu erzeugen.

    Anhaltspunkte für das Gehör

    Um einen m6/9-Akkord zu identifizieren, konzentrieren Sie sich auf das direkte Nebeneinander eines dunklen, melancholischen Moll-Zentrums unter einer glitzernden, glasigen Oberschicht. Ihm fehlt die rauchige Schärfe eines Moll-Septakkords. Wenn Sie eine akustische Regel oder Farbe hören, die sich tief introspektiv oder traurig anfühlt, aber direkt darüber eine klare, kristalline Helligkeit schweben lässt, dann hören Sie einen Moll-Akkord mit Sexte und Neunte.

    Gis 5
    Gis m
    Gis m6
    Gis madd9
    Gis sus2
    Gis Bebop Moll
    Gis Chromatisch
    Gis Zusammengesetzter Blues
    Gis Dorian
    Gis Dorian Kreuz 4
    Gis Lydisch Vermindert
    Gis Dur Blues
    Gis Melodisch Moll
    Gis Messiaen's Mode 7
    Gis Moll 6 Vermindert
    IntervalsemitonesNote
    0Gis
    3H
    7Dis
    9Eis
    14Ais
    Reine Prime
    Kleine Terz
    Reine Quinte
    Große Sexte
    Große None

    DegreeTriadSeventhExtendedTonleiter
    I
    II
    III
    IV
    V
    VI
    VII
    M
    maj7
    maj13
    maj9
    Dur
    m
    m7
    m9
    m11
    m13
    m69
    Dorian
    m
    m7
    m
    Phrygisch
    M
    maj7
    M13♯11
    maj9♯11
    Lydisch
    M
    7
    13
    9
    7no5
    Mixolydisch
    m
    m7
    m9
    m11
    madd9
    Moll
    m7♭5
    Lokrisch