Lernen Sie Musiktheorie mit Sonid
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    Des Moll 6 Pentatonik

    Anspruchsvolle fünftönige Tonleiter (1, ♭3, 4, 5, 6) zur Skizzierung dorischer m6-Harmonien im Jazz und Funk mit einem hellen, raffinierten Moll-Klang.


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    Welche Intervalle und Noten gibt es in der Des Moll 6 Pentatonik-Skala?

    Intervalle vom Grundton, die diese Tonleiter Schritt für Schritt aufbauen.

    Welche Akkorde können Sie auf der Skala Des Moll 6 Pentatonik spielen?

    Diatonische Akkorde auf jeder Stufe dieser Tonleiter.

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    Die Moll-Sechs-Pentatonik (oft auch als dorische Pentatonik bezeichnet) ist eine anspruchsvolle fünftönige Tonleiter, die das coole Jazz-Wesen des dorischen Modus einfängt. Durch das Ersetzen der standardmäßigen 7 durch eine große Sexte (6) bietet sie einen stabilen und eleganten Klang, der die relative „Schwere“ der natürlichen Moll-Pentatonik vermeidet.

    Konstruktion und Formel

    Die Moll-Sechs-Pentatonik wird gebildet, indem man eine Standard-Moll-Pentatonik (1-♭3-4-5-♭7) nimmt und die kleine Septime durch eine große Sexte ersetzt. Dies schafft eine offene, raffinierte Struktur, die sich auf die Kerntöne eines Moll-Sechs-Akkords konzentriert.

    In A lauten die Töne: A–C–D–E–F♯.

    Die Intervallformel lautet: 1–♭3–4–5–6.

    Diese Konfiguration ist äußerst effektiv, da sie die kleine Septime entfernt – die im Jazz manchmal klischeehaft wirken kann – und sie durch die große Sexte ersetzt, den definierenden Farbton des dorischen Sounds.

    Musikalische Verwendung

    Diese Tonleiter ist ein Favorit im Jazz und Fusion für Soli über Moll-Sechs- (m6) und Moll-13-Akkorden. Sie ist auch ein hervorragendes Werkzeug für ii-V-I-Verbindungen; das Spielen dieser Leiter über dem ii-Akkord verleiht eine klare, melodische dorische Identität, die deutlich professioneller klingt als eine einfache Moll-Pentatonik.

    Im Funk und R&B wird sie verwendet, um rhythmische Grooves zu kreieren. Die große Sexte verleiht dem Moll-Fundament eine helle, hebende Qualität, was sie perfekt für Upbeat-Moll-Vamps macht.

    Beispiele

    • Soli über einen dorischen Vamp im „So What“-Stil (z. B. Dm6).
    • Klassische Jazz-Fusion-Linien im Stil von John Scofield oder Larry Carlton.
    • Rhythmische Funk-Riffs, welche die Sexte als melodischen Anker betonen.
    • Solo-Spiel über einen Dominantseptakkord (indem man die Pentatonik auf der Quinte beginnt), um einen 13-Sound zu erzielen.

    In der Praxis

    Um den Unterschied zu hören, spiele eine Standard-A-Moll-Pentatonik und ändere das G in ein F♯. Du wirst sofort bemerken, dass der Klang „süßer“ und weniger aggressiv wird. Er wirkt raffinierter und passt perfekt zu modernen Jazz-Harmonien.

    Behandle die große Sexte (F♯) beim Solieren als primären Farbton. Sie erzeugt eine wunderschöne Helligkeit gegenüber der kleinen Terz (C). Nutze die Sexte auf den schweren Taktzeiten, um die dorische Qualität deiner Linien zu definieren.

    IntervalsemitonesNote
    0Des
    3Fes
    5Ges
    7As
    9B
    Reine Prime
    Kleine Terz
    Reine Quarte
    Reine Quinte
    Große Sexte
    Des 5
    Des m
    Des m6
    Des madd4
    Des sus4