Dur 6 mit ♯11; warme Sixte plus lydisches ♯11.
Intervalle vom Grundton, die diesen Akkord und seine Töne bilden.
Tonleitern, die diese Akkordtöne enthalten und meist gut darüber funktionieren.
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Der Akkord Dur6 scharf11 verbindet eine stabile Durbasis mit lydischer Erweiterungsfarbe. Als Praxisformel gilt 1-3-5-6-♯11; eine Septime ist im Symbol nicht zwingend enthalten, dadurch bleibt der Klang leichter als bei maj7-Voicings.
In C6♯11 ist ein typischer Tonsatz C-E-G-A-F♯. Je nach Stil werden Toene ausgelassen oder umgeordnet, aber Terz und ♯11 sollten klar erkennbar bleiben.
Der Sound wirkt warm und angehoben: Die 6 gibt Breite, die ♯11 bringt einen hellen, schwebenden Impuls. Gegenueber einfachem 6er-Dur klingt er moderner und weniger statisch.
Typisch auf I-/IV-Farben in moderner Durharmonik, in Neo-Soul-Comping, als Pop-Lift vor Refrains und in Pedaltexturen mit bewegten Oberstimmen.
Die grosse Terz klar fuehren, ♯11 eher hoch platzieren und die 6 als Weite statt als dichte Ballung behandeln. In Bands Bassfunktion klar abstimmen.
Dur6(♯11) wirkt oft als angereicherte Stabilitaet statt als starke Kadenzkraft. Gleichzeitig erlaubt der Akkord feine Innenbewegungen ueber 6 und ♯11.
Hoere bewusst Dur-Helligkeit, Sechs-Waerme und lydisches Schimmern. Der Vergleich 6 gegen 6(♯11) verankert die Farbe schnell.
| Interval | semitones | Note | ||
|---|---|---|---|---|
| 0 | As | |||
| 4 | C | |||
| 7 | Es | |||
| 9 | F | |||
| 18 | D |