Moll-Dur 9 (1–♭3–5–7–9); melodisch-Moll-Tonika.
Intervalle vom Grundton, die diesen Akkord und seine Töne bilden.
Übergeordnete Tonleitern und Stufen, auf denen dieser Akkord diatonisch vorkommt.
Tonleitern, die diese Akkordtöne enthalten und meist gut darüber funktionieren.
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Der Moll-Dur-9-Akkord erweitert mM7 um eine große None und ergibt 1-♭3-5-7-9. Er verbindet die bittersüße Spannung der großen Septime über einem Moll-Dreiklang mit der Weite der None. Dadurch entsteht eine typische melodisch-mollige Klangfarbe, beliebt in modernem Jazz und Filmmusik.
Ausgehend von 1-♭3-5-7 wird 9 ergänzt. In CmM9 ist die None D.
Besonders wirksam als iΔ9-Farbe, bei dramatischen Tonika-Ankünften und in Reharmonisierungen, wenn ein Mollakkord gleichzeitig hell und komplex klingen soll.
Setze große Septime und None möglichst in getrennte Lagen, damit der Klang transparent bleibt. Nutze 1, ♭3 und 7 als stabile Achsen und führe die 9 als Farbe darüber.
Achte auf den Kontrast aus kleiner Terz und großer Septime plus einer hellen None über dem Grundton.
| Interval | semitones | Note | ||
|---|---|---|---|---|
| 0 | D | |||
| 3 | F | |||
| 7 | A | |||
| 11 | Cis | |||
| 14 | E |
| Degree | Triad | Seventh | Extended | Tonleiter | |
|---|---|---|---|---|---|
| I | |||||
| II | |||||
| III | |||||
| IV | |||||
| V | |||||
| VI | |||||
| VII |