Der Dominant-Undezimakkord erweitert die Dominante ueber Septime und None hinaus um die Undezime. Dadurch entsteht eine breite, geschichtete Spannung mit modernem, raeumlichem Charakter.
Aufbau
Der volle theoretische Tonvorrat ist 1-3-5-♭7-9-11. In C11: C-E-G-B♭-D-F. In realen Arrangements werden oft Toene wie Quinte oder None ausgelassen, damit der Klang nicht zu dicht wird.
Einsatz
Typisch ist dieser Akkord in Jazz, Fusion, Neo-Soul und Filmmusik, wenn eine starke Dominantrichtung mit zusaetzlicher harmonischer Tiefe gebraucht wird.
Beispiele
- Jazz/Fusion - erweiterte Dominanten vor Kadenz
- Neo-Soul - breite Keyboard- und Gitarrenvoicings
- Filmmusik - spannungsreiches, luftiges Harmoniegefuehl
In der Praxis
Halte Terz und kleine Septime klar als Funktionskern und setze None/Undezime in sauberen Lagen, damit der Akkord reich klingt und trotzdem lesbar bleibt.
