Symmetrische fünftönige Tonleiter (1, 3, ♯4, ♯5, ♭7) für Soli über Dominant-7♯5-Akkorde, die einen schwebenden, anspruchsvollen und harmonisch mehrdeutigen Jazz-Sound erzeugt.
Intervalle vom Grundton, die diese Tonleiter Schritt für Schritt aufbauen.
Diatonische Akkorde auf jeder Stufe dieser Tonleiter.
Entdecke Skalen mit vielen gemeinsamen Tönen und vergleiche, wie ein anderes tonales Zentrum den Klang verändert.
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Die Ganzton-Pentatonik ist eine spezialisierte fünftönige Teilmenge der vollständigen Ganztonleiter. Durch die Auswahl der harmonisch aktivsten Töne – einschließlich der übermäßigen Quinte und der kleinen Septime – bietet sie eine elegante Möglichkeit, über dominant-übermäßige Akkorde mit einem traumartigen „Outside“-Sound zu navigieren.
Diese Version der Ganzton-Pentatonik konzentriert sich auf die Intervalle, die den dominant-übermäßigen Klang definieren. Sie besteht aus der 1., 3., ♯4., ♯5. und ♭7. Stufe.
Die Intervallformel lautet: 1–3–♯4–♯5–♭7 (auch geschrieben als 1–3–♭5–♭6–♭7).
In C lauten die Töne: C–E–Ges–As–B.
Diese Struktur ist hochgradig symmetrisch und fungiert effektiv als ein übermäßiges Septim-Arpeggio mit einer zusätzlichen ♯4/♭5. Dadurch wird die „Dichte“ der 2. Stufe entfernt, die in der vollständigen sechstönigen Leiter vorkommt.
Diese Tonleiter ist ein kraftvolles Werkzeug für Soli über Dominant-7♯5-Akkorden und Dominant-7♭5-Akkorden. Im modernen Jazz und Fusion wird sie eingesetzt, um einen „verschwommenen“ Effekt zu erzeugen, bei dem die Harmonie ohne klaren Auflösungspunkt zu schweben scheint, während die dominante Funktion der ♭7 erhalten bleibt.
In der Filmmusik wird sie verwendet, um Geheimnisse, Übergänge oder veränderte Bewusstseinszustände zu suggerieren. Ihre symmetrische Natur ermöglicht hypnotische Motive, die der traditionellen Dur/Moll-Gravitation trotzen.
Um den Effekt zu hören, spiele einen C7-Akkord und ändere die 5 (G) in ein Gis (As) und die 4 in ein Fis (Ges). Achte darauf, wie der Klang sofort „sphärischer“ und unaufgelöster wird. Das ♭7 (B) bietet genug harmonischen Kontext, damit es sich weiterhin wie ein Dominantakkord anfühlt.
Nutze beim Improvisieren die ♯5 (As) und die ♯4 (Ges) als primäre Farbtöne. Da die Intervalle so groß und symmetrisch sind, kannst du Motive in großen Terzen (4 Halbtöne) auf dem Griffbrett oder der Tastatur verschieben, und sie bleiben perfekt in der Logik der Tonleiter.
| Interval | semitones | Note | ||
|---|---|---|---|---|
| 0 | C | |||
| 4 | E | |||
| 6 | Ges | |||
| 8 | As | |||
| 10 | B |