eine achttönige Tonleiter aus dorischem oder natürlichem Moll, verwendet zur Platzierung von Akkordtönen auf schweren Zählzeiten in Achtellinien. Klang expressiv, leicht angespannt, dunkel und vorwärts.
Intervalle vom Grundton, die diese Tonleiter Schritt für Schritt aufbauen.
Diatonische Akkorde auf jeder Stufe dieser Tonleiter.
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Bebop-Moll-Tonleiter ist eine achttönige Tonleiter, die vom dorischen oder natürlichen Moll-Klangraum abgeleitet ist und in der Jazzimprovisation verwendet wird, um Akkordtöne auf schweren Zählzeiten innerhalb durchgehender Achtellinien zu platzieren. Eine chromatische Durchgangsnote wird hinzugefügt, um die lineare Bewegung zu verstärken, während der Moll-Charakter erhalten bleibt.
Der Klang ist expressiv und leicht angespannt, mit dunkler Mollfarbe und gleichzeitig vorwärts gerichteter melodischer Energie. Die chromatische Bewegung erzeugt kontinuierlichen Fluss ohne Verlust des tonalen Zentrums.
Die Bebop-Moll-Tonleiter wird meist aus dem dorischen Modus abgeleitet und durch eine chromatische Durchgangsnote zu einer achttönigen Struktur für gleichmäßige Achtelbewegung erweitert.
In D-Moll: D–E–F–F♯–G–A–H–C.
Intervallstruktur: 1–2–♭3–3–4–5–6–♭7
Schrittstruktur: W–H–H–W–W–W–H–W
Die Bebop-Moll-Tonleiter wird über Moll-Septakkorde (m7), modale Klangflächen und jazztypische Vamp-Kontexte verwendet, in denen dorische oder Moll-Harmonik linear erweitert wird.
Die chromatische Note dient ausschließlich als Verbindungston und unterstützt den linearen Fluss ohne die Mollfunktion zu verändern.
Zuerst den dorischen oder natürlichen Moll-Klang üben, dann die chromatische Durchgangsnote in durchgehenden Achteln einfügen. Akkordtöne sollen auf den schweren Zählzeiten liegen.
In der Improvisation steht das gezielte Treffen von Akkordtönen im Vordergrund; die chromatische Note ist nur ein Verbindungston für lineare Bewegung.
| Interval | semitones | Note | ||
|---|---|---|---|---|
| 0 | C | |||
| 2 | D | |||
| 3 | Es | |||
| 4 | E | |||
| 5 | F | |||
| 7 | G | |||
| 9 | A | |||
| 10 | B |