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    C Moll

    Molldreiklang (1–♭3–5); stabiler Moll-Klangcharakter, abgeleitet von Dur durch Tiefalteration der Terz.

    minormmin-

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    Welche Intervalle und Noten gibt es im Akkord C Moll?

    Intervalle vom Grundton, die diesen Akkord und seine Töne bilden.

    Zu welchem ​​Modus gehört C Moll?

    Übergeordnete Tonleitern und Stufen, auf denen dieser Akkord diatonisch vorkommt.

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    Tonleitern, die diese Akkordtöne enthalten und meist gut darüber funktionieren.

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    Der Molldreiklang ist ein fundamentaler Terzakkord und ein Grundpfeiler der westlichen Musiktheorie. Charakterisiert durch eine typisch dunkle, introspektive und ernste Klangfarbe, bildet er das wesentliche harmonische Gegenstück zum Durdreiklang. Strukturell verbindet er ein hochstabiles Rahmenintervall einer reinen Quinte mit einer kleinen Terz. Dadurch entsteht ein akustisches Profil, das als primäre Achse für Spannung, Auflösung und emotionale Tiefe in der klassischen Musik, im Jazz sowie in der Popmusik fungiert.

    Konstruktion & Akustische Realität

    Intervallformel: 1 - ♭3 - 5
    • In C-Moll (Cm): Die Töne werden als C - E♭ - G buchstabiert.
    • Die Harmonische Logik: Ein Molldreiklang besteht aus einer kleinen Terz (3 Halbtonschritte vom Grundton zur ♭3), auf die eine große Terz geschichtet wird (4 Halbtonschritte von der ♭3 zur 5). Das äußere Intervall bildet eine reine Quinte (7 Halbtonschritte vom Grundton zur 5), die für ein stabiles tonales Fundament sorgt.
    • Akustische Reibung: Der akustische Unterschied zwischen Dur- und Molldreiklängen liegt in der Obertonreihe begründet. Während eine große Terz eng mit den unteren, natürlich vorkommenden Obertönen eines Grundtons verschmilzt, führt die kleine Terz (♭3) einen tieferen Teilton ein, der leicht mit der natürlichen Obertonreihe des Grundtons kollidiert. Diese physische akustische Reibung nimmt das menschliche Ohr als eine dunklere, schattigere Klangfarbe wahr.

    Harmonische Verwendung & Funktionen

    In der diatonischen Harmonielehre hängt die funktionale Rolle und die psychologische Wirkung eines Molldreiklangs vollständig von seiner Stufenposition innerhalb einer bestimmten Tonart ab:

    • Die Tonika Moll (Der i-Akkord): In einer Molltonart dient der Akkord als Tonika – der absolute Punkt der Ruhe und Auflösung. Im Gegensatz zu einer Dur-Tonika behält er eine inhärent gespannte, nach innen gekehrte Atmosphäre bei, die nicht zu passiver Entspannung einlädt.
    • Die Submediante / Parallele (Der vi-Akkord): In einer Durtonart teilt der vi-Akkord zwei gemeinsame Töne mit der Dur-Tonika (I). Der Wechsel zu dieser Mollparallele führt zu einer plötzlichen, bittersüßen Klangfarbenänderung, ohne das tonale Zentrum der Tonart zu stören.
    • Die Supertonika / Subdominantparallele (Der ii-Akkord): Im Jazz und in der Popmusik von Durtonarten dient der Molldreiklang als Ausgangspunkt für die klassische ii-V-I-Verbindung. Hier fungiert er als funktionale Vorbereitung (Subdominante), die einen klaren diatonischen Weg ebnet, der das Ohr fließend zum Dominantakkord führt.

    Theoretische Symmetrie & Umkehrungen

    Die Dur-6-Camouflage

    Wie alle Dreiklänge besitzt der Mollakkord drei verschiedene Positionen: die Grundstellung (1 - ♭3 - 5), die erste Umkehrung (♭3 - 5 - 1) und die zweite Umkehrung (5 - 1 - ♭3). Die erste Umkehrung birgt jedoch eine faszinierende doppelte harmonische Identität.

    Wenn ein Molldreiklang in der ersten Umkehrung steht (wie Cm in der Lage E♭ - G - C), verändert sich die Intervallstruktur im Verhältnis zum tiefsten Ton. Wird das E♭ als temporärer Grundton analysiert, fungiert das G als dessen große Terz und das hohe C als dessen große Sext. Folglich ist ein Molldreiklang in der ersten Umkehrung strukturell identisch mit einem Dur-6-Akkord ohne Quinte (E♭6 no5). Im traditionellen klassischen Generalbass wird dies als normaler "Sextakkord" behandelt, während es im Jazz- und Pop-Arrangement ein funktionales Werkzeug zur Stimmführung bietet, um einen Mollakkord als schwebenden, offenen Dur-Klang zu tarnen.

    Die Geometrische Inversionstheorie

    Einen Durdreiklang vom Grundton nach oben aufzubauen, erzeugt eine spezifische Intervallabfolge (Grundton + Große Terz + Kleine Terz); liest man einen Molldreiklang hingegen von oben nach unten, entsteht exakt dieselbe Abfolge in umgekehrter Reihenfolge (Quinte + Große Terz abwärts + Kleine Terz abwärts). Diese geometrische Symmetrie bildet die Basis für den harmonischen Dualismus, der den Mollakkord nicht als einen veränderten Durakkord begreift, sondern als dessen perfekt ausbalanciertes, akustisches Spiegelbild.

    Entwicklung zu Höheren Erweiterungen

    Der Basisdreiklang 1 - ♭3 - 5 liefert das strukturelle Fundament für komplexere, erweiterte Harmonien. Das Schichten weiterer Terzen auf dieses Grundgerüst führt zu anspruchsvollen Jazz- und zeitgenössischen Texturen:

    • Das Moll-7-Akkord (1 - ♭3 - 5 - ♭7): Das Hinzufügen der kleinen Septime nimmt dem reinen Dreiklang seine schwere, dramatische Härte und neutralisiert sein Gewicht zu einem weichen, stabilen und luftigen Klang, der im Funk, Jazz und R&B allgegenwärtig ist.
    • Das Moll-9-Akkord (1 - ♭3 - 5 - ♭7 - 9): Die Integration der None bringt eine zusätzliche Ebene harmonischer Farbe und Komplexität. Dies wird im Jazz-Fusion, Neo-Soul und in Lo-Fi-Arrangements häufig genutzt, um ein Gefühl von offenem, wehmütigem Verlangen zu erzeugen.
    • Das Moll-6-Akkord (1 - ♭3 - 5 - 6): Das Einfügen der großen Sext direkt in einen Molldreiklang erzeugt eine sehr charakteristische, instabile Spannung. Diese Struktur wird im modalen Jazz, Gypsy-Swing und in Filmmusiken intensiv genutzt, um lokale Suspens-Momente zu generieren.

    Stimmführung & Spiel-Tipps

    Beim Arrangieren oder Einspielen eines Molldreiklangs auf einem Instrument beeinflusst die physische Verteilung der Intervalle direkt die Klarheit des Akkords:

    Pro-Tipp: Platz für die Terz. Da die kleine Terz (♭3) ein dichtes, dunkles akustisches Intervall bildet, führt eine tiefe Platzierung im Bassregister aufgrund eng beieinander liegender tieffrequenter Obertöne oft zu einem matschigen Klang. Halten Sie für eine klare und ausgewogene harmonische Textur den Grundton und die reine Quinte im unteren Register, um das fundamentale akustische Fundament zu legen, und platzieren Sie die kleine Terz weiter oben im Voicing, wo sie frei klingen kann.

    Gehörbildungs-Anhaltspunkte

    Um einen Molldreiklang rein nach dem Gehör zu identifizieren, achten Sie gezielt auf seine interne geometrische Struktur statt nur auf die Stimmung. Ihm fehlt die unruhige, instabile Dissonanz eines verminderten Dreiklangs und die offene, schwebende, sich nicht auflösende Expansion eines übermäßigen Akkords. Stattdessen zeichnet sich ein Molldreiklang durch seine interne Stabilität in Kombination mit einer geschlossenen, dunklen Qualität aus – er klingt strukturell gefestigt und komplett, unterscheidet sich aber dennoch vollkommen von der hellen Resonanz eines Durdreiklangs.

    C 5
    C Moll
    C Ubermassig
    C Ubermassig Heptatonisch
    C Balinese
    C Bebop Lokrisch
    C Bebop Moll
    C Chromatisch
    C Zusammengesetzter Blues
    C Dorian
    C Dorian Kreuz 4
    C Dorisch ♭2
    C Flamenco
    C Bemol 3 Pentatonik
    C Halbton–Ganzton
    C Harmonisch Moll
    C Hirajoshi
    C Ungarisch Dur
    C Ungarisch Moll
    C Kafi Raga
    C Lydisch Kreuz 9
    C Lydisch Vermindert
    C Dur Blues
    C Melodisch Moll
    C Messiaen's Mode 3
    C Messiaen's Mode 7
    C Moll Dur 7 Pentatonik
    C Moll Bebop
    C Moll Blues
    C Moll Hexatonisch
    C Moll Pentatonik
    C Moll 6 Vermindert
    C Moll 6 Pentatonik
    C Neapolitanisch Dur
    C Pelog
    C Phrygisch
    C Spanisch Heptatonisch
    C Todi Raga
    C Vietnamesisch 1
    IntervalsemitonesNote
    0C
    3Es
    7G
    Reine Prime
    Kleine Terz
    Reine Quinte

    DegreeTriadSeventhExtendedTonleiter
    I
    II
    III
    IV
    V
    VI
    VII
    M
    maj7
    maj13
    maj9
    Dur
    m
    m7
    m9
    m11
    m13
    m69
    Dorian
    m
    m7
    m
    Phrygisch
    M
    maj7
    M13♯11
    maj9♯11
    Lydisch
    M
    7
    13
    9
    7no5
    Mixolydisch
    m
    m7
    m9
    m11
    madd9
    Moll
    m7♭5
    Lokrisch