Die Dur-Tonleiter ist eine grundlegende siebentonige Skala mit dem Intervallmuster G-G-H-G-G-G-H.
Intervalle vom Grundton, die diese Tonleiter Schritt für Schritt aufbauen.
Diatonische Akkorde auf jeder Stufe dieser Tonleiter.
Verwandte Modi mit denselben Tönen, aber einem anderen tonalen Zentrum.
Entdecke Skalen mit vielen gemeinsamen Tönen und vergleiche, wie ein anderes tonales Zentrum den Klang verändert.
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| Degree | Triad | Seventh | Extended | Tonleiter | |
|---|---|---|---|---|---|
| I | |||||
| II | |||||
| III | |||||
| IV | |||||
| V | |||||
| VI | |||||
| VII |
Die Dur-Tonleiter ist einer der zentralen Bezugspunkte der westlichen Musiktheorie. Ihr Klang wird oft als offen, stabil und hell beschrieben, doch ihr eigentlicher Wert ist strukturell: Sie bietet eine klare Landkarte fur Harmonie, Melodie und Gehorbildung. Wenn uber die Tonart eines Songs gesprochen wird, ist damit sehr oft Musik gemeint, die uberwiegend aus Dur-Material aufgebaut ist.
Die Dur-Tonleiter folgt der Formel 1-2-3-4-5-6-7 mit der Schrittfolge G-G-H-G-G-G-H (Ganz- und Halbtonschritte). In C-Dur ergibt das C-D-E-F-G-A-H. Dieses Muster lasst sich auf jeden Grundton transponieren: Die Intervalle bleiben gleich, die Notennamen werden korrekt angepasst.
Harmonisch liefert die Dur-Tonleiter die diatonische Grundfamilie: I, ii, iii, IV, V, vi und vii°. Deshalb ist sie direkt mit Progressionen wie I-IV-V und ii-V-I verbunden und oft die erste vollstandige Tonleiter im Unterricht.
Melodisch erzeugt Dur starke Schwerpunkte um Tonika (1), Dominante (5) und Leitton (7). Harmonisch unterstutzt sie eine klare funktionale Bewegung zwischen Tonika, Subdominante und Dominante. Auch wenn viele Stucke modale Leihakkorde oder Chromatik verwenden, bleibt Dur haufig der Referenzrahmen fur diese Farben.
Der gleiche Tonvorrat bildet ausserdem die Basis fur mehrere Modi, wenn das tonale Zentrum verschoben wird. Damit ist die Dur-Tonleiter nicht nur Ziel, sondern auch ein System, um Klangwelten wie Dorisch, Phrygisch oder Mixolydisch zu verstehen.
Ube die Dur-Tonleiter in mehreren Tonarten mit konsistenten Fingersatzen und verbinde jeden Tonleitergrad mit seiner Funktion (z. B. 7 nach 1 oder 4 nach 3 horen und singen). Ein sinnvoller nachster Schritt ist die Harmonisierung in Terzen, um die diatonischen Dreiklange direkt aus demselben Tonvorrat zu horen.
In der Improvisation zielst du zunachst auf Akkordtone auf starken Zahlzeiten und nutzt die ubrigen Tone als Durchgangsfarbe. In der Komposition dient Dur als stabiles Fundament, bevor durch Chromatik, modale Mischung oder Zwischendominanten zusatzliche Spannung entsteht.
| Interval | semitones | Note | ||
|---|---|---|---|---|
| 0 | C | |||
| 2 | D | |||
| 4 | E | |||
| 5 | F | |||
| 7 | G | |||
| 9 | A | |||
| 11 | H |